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22.02.2012 | 20:00

 
 

CDU vor Ort
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Hier haben wir für Sie die Internet-Auftritte der CDU-Gliederungen aufgelistet.

Programm für 2006 - 2011



Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

Wir, die Christdemokraten in der Samtgemeinde Asse, haben in vielen Gesprächen vor Ort Wünsche und Anregungen gesammelt und daraus ein Programm für die weitere Entwicklung unserer Samtgemeinde erarbeitet. Das wollen wir gemeinsam mit Ihnen umsetzen. Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und prüfen Sie unsere Vorstellungen und Ziele. Wir brauchen Ihre Anregungen und Hinweise, damit wir erfolgreich Politik von Menschen aus der Region für die Menschen aus der Region gestalten können.

Themenübersicht:


Familie, Jugend und Senioren

Schule

Natur-, Umwelt und Landwirtschaft

Verbände und Vereine

Sport und Ehrenamt

Feuerwehren

Verwaltung

Finanzen / Infrastruktur



Pfeil  Familie, Jugend und Senioren


Jugend, Familie und Senioren müssen gemeinsam und gleichberechtigt gesehen werden. Wir wollen hier nicht trennen, nicht einen gegen den anderen werten, sondern wir wollen ein solidarisches Miteinander. Das Alter darf in unserem kleinen Gemeinwesen keine Rolle spielen. Jeder ist für seine Mitmenschen wichtig und unverzichtbar und jedem ist mit Aufmerksamkeit und Respekt zu begegnen. Unterschiedliche Ansprüche des Einzelnen sind Maßstab und Herausforderung für das politische Handeln in unseren Dörfern und der Samtgemeinde Asse. Lebenserfahrungen und Hoffnungen führen zu vielfältigsten Ansprüchen des Einzelnen für sich selbst oder für andere. Danach müssen wir unser Zusammenleben planen. Mit unserem politischen Denken und Handeln wollen wir Menschen aller Altersgruppen ein lebenswertes Umfeld schaffen, in dem sich alle wohl fühlen. Das Angebot zur gleichberechtigten Teilnahme an dörflichen Aktivitäten oder Hilfestellungen bei Problemen sind Beispiele für das, wofür wir Christdemokraten einstehen.

Familie

Wir Christdemokraten wollen eine familienfreundliche Gesellschaft und lebendige Dörfer. Das Leben „auf dem Lande“ muss lebenswert und damit auch für junge Familien attraktiv bleiben.

Senioren

Nach einem langen und engagiertem Arbeits- und Erwerbsleben muss unseren Senioren die Fortführung eines aktiven Lebens ermöglicht werden. Dazu gehört auch das Miteinander aller Generationen untereinander. Man kann nicht nur gegenseitig voneinander lernen, sondern begegnet auch so einer möglichen Vereinsamung nicht nur im Alter. Wir meinen, die gute Arbeit der Seniorenkreise verdient mehr Unterstützung. Die Arbeitsgemeinschaften der Alten- und Seniorenkreise sollen auch in Zukunft jede finanzielle und verwaltungsmäßige Unterstützung bekommen. Wir alle werden nicht jünger. Denken wir daran, dass alles, was wir heute für die Senioren unter uns erreichen, früher oder später auch uns nutzt.

Kindergärten

Kinder sind unser aller Zukunft

Dieser Lebens-, Lern- und Erfahrungsabschnitt unserer Kinder wird immer wichtiger. Sehr gut ausgebildete und motivierte Erzieher sind die Grundlage für die tägliche Betreuung unserer Kinder. Natürlich muss auch die räumliche Umgebung passen. Die Ausstattung der Spiel- und Lernbereiche, der Ruheräume, Außenanlagen und Spielgeräte sind entsprechend den kindgerechten und pädagogischen Erfordernissen zu gestalten. Das Miteinander zwischen Eltern, Kindern und Kindergartenpersonal, sowie der Verwaltung ist uns sehr wichtig. Erst die Zufriedenheit auf allen Seiten führt zu dem Erfolgserlebnis Kindergarten. Öffnungszeiten der Kindergärten sind an die Arbeitszeiten der Eltern anzupassen und müssen daher einer gewissen Flexibilität unterliegen. Die Altersstruktur der Kinder und der Gruppen im Kindergarten bleiben im Gespräch; dem Tagesbetreuungsausbaugesetz mit seinen Maßgaben ist entsprechend den örtlichen Erfordernissen Rechnung zu tragen. Die laufende Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher ist von größter Wichtigkeit für die Arbeit mit unseren Kindern. All diese wichtigen Ansprüche werden mit der Kostenseite in Einklang zu bringen sein. Zum Wohle unserer Kinder in der Samtgemeinde Asse müssen hier die größten Anstrengungen unternommen werden.


Pfeil  Schule


Der Erhalt unserer Schulen in Remlingen, Denkte und Kissenbrück ist sehr wichtig für uns. Alle Kinder in den Dörfern unserer Samtgemeinde sollen auch weiterhin gemeinsam eine Schule in ihrer Nähe besuchen können. Hierzu gehören auch sichere Schulwege, gepflegte Schulgebäude und lerngerechte Einrichtungen. Kurzum, die Kinder müssen ein positives Schul- und Lernklima vorfinden können.



Pfeil  Natur-, Umwelt und Landwirtschaft


Wir Christdemokraten aus der Asse setzen uns für den Schutz unserer Umwelt und für den Erhalt der Land- und Forstwirtschaft in unserer Samtgemeinde ein. Wir befürworten die Förderung nachwachsender Rohstoffe und unterstützen den Ausbau der Bio-Gasanlagen als weiteren wichtigen Schritt zur eigenen Energiesicherung.

Wir begrüßen die verabschiedete gemeinsame Resolution des Landkreises Wolfenbüttel und der Samtgemeinden Schöppenstedt und Asse zur langfristigen Sicherung der Schachtanlage Asse II in Remlingen. Wir werden weiter darauf drängen, daß auch künftig alles Erdenkliche unternommen wird, um radioaktive Risiken für die Bevölkerung zu verhindern.

Wir wollen die Natur vor unserer Haustür erhalten.



Pfeil  Verbände und Vereine


Das rege Verbands- und Vereinsleben in den Dörfern unserer Samtgemeinde bietet ein attraktives Freizeit- und Hobbyangebot vor Ort. Deshalb unterstützen wir alle Einrichtungen und Organisationen, die mit ihrer sozialen, sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Arbeit den Zusammenhalt und damit auch die Lebensqualität in unserer Samtgemeinde wertvoll bereichern und mit gestalten.



Pfeil  Sport und Ehrenamt


Ob in der Schule, im Verein oder im privaten Bereich, der Sport ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Gesundheit. Sport bedeutet außerdem sinnvolle Freizeitgestaltung, die auch Spaß macht. Soziale Erfahrungen und Verhalten werden vermittelt und die Fähigkeit zu einem aktiven und eigenverantwortlichen Leben.
  • Für die Christliche Demokratische Union sind Freizeit-, Breiten- und Leistungssport gleich wichtig.
  • Das Ehrenamt in den Vereinen muss spürbarer gefördert werden. Nur so können die Vereine dabei unterstützt werden, vielfältigste Sportangebote dauerhaft anzubieten. Auch sollte die Samtgemeinde noch enger mit den Vereinen zusammen arbeiten und mit Rat und Tat partnerschaftlich zur Seite stehen.
  • Notwendige Sportinvestitionen müssen nachvollziehbar nach Wichtigkeit geplant werden.
  • Da aufgrund der finanziellen Gegebenheiten Neubauten von Sportstätten nur schwer zu verwirklichen sein werden, müssen die vorhandenen Einrichtungen so gepflegt und instand gehalten werden, dass sportliche Betätigung dort auch weiterhin attraktiv bleibt.
  • Wenn die Vereine es wünschen, sollen auch ihre Eigenverantwortung und Eigeninitiative unterstützt und gefördert werden.
  • Regelmäßige Gesprächskreise zwischen der Samtgemeinde und unseren Vereinen sind nach Ansicht der CDU für die Zukunft der richtige Weg, damit ein Dialog in Augenhöhe geführt werden kann.
  • Wir schätzen die hervorragende Jugendarbeit in den Vereinen und wollen diese unterstützen. Für Jugendarbeit braucht man ausgebildete Jugendleiter, die ehrenamtlich tätig sind. Inhaber der Jugend-Leiter-Card (Juleica) sollten für ihren Einsatz Vergünstigungen als Anerkennung und als Anreiz für den Nachwuchs bekommen.
  • Unser über die Region hinaus bekanntes Zeltlager in der Asse soll genau wie die internationalen Jugendbegegnungen in guter Tradition fortgeführt werden.


Pfeil  Feuerwehren


Die Freiwilligen Feuerwehren in unseren Dörfern geben uns Sicherheit und sind unverzichtbar. Brand- und Katastrophenschutz vor Ort sind nicht das Einzige. Sie stellen auch einen wichtigen und wesentlichen Faktor des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Samtgemeinde dar. Wir stehen für den Erhalt jeder einzelnen Ortswehr ein.

Wir Christdemokraten sagen:

  • Jugendfeuerwehren sind Garant für den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren in der Zukunft. Das Verständnis dafür muss vertieft und diese Arbeit gefördert werden.
  • Jedes Dorf soll seine gute ausgebildete und ausgerüstete Freiwillige Feuerwehr behalten.
  • Die Samtgemeinde soll die Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren untereinander fördern und mit den Entscheidungsträgern der Feuerwehren ein Sicherungskonzept entwickeln, in dem die zukünftigen Strukturen gemeinsam gestaltet werden.
  • Notwendige Ersatz- oder Neukäufe von Fahrzeugen und Gerätschaften, sowie der Bau und die Erhaltung von Feuerwehrgerätehäusern müssen ermöglicht werden.
  • Gefahrgutausbildung und –ausrüstung müssen ihren hohen Stellenwert behalten.



Pfeil  Verwaltung


Die Verwaltung muss sich verändern. Immer kompliziertere Anforderungen und viele Neuerungen brauchen eine kompromisslos offene und aufgeschlossene Verwaltung, die auch die Fähigkeit besitzt, sich weiter zu entwickeln und anzupassen. Wir Christdemokraten wollen eine moderne Samtgemeindeverwaltung, die sich als Serviceunternehmen und Problemlöser für die Bürger und die Gemeinden begreift.

Für eine erfolgreiche Veränderung brauchen wir auch Neuerungen:
  • Eine Bürgeranlaufstelle (Bürgerbüro) mit flexiblen Öffnungszeiten und zentralen Serviceleistungen.
  • Feste Sprechstunden für die Bürger mit ihrer Verwaltungsleitung.
  • die Einrichtung eines Beschwerdemanagements.
  • Der Aufbau eines modernen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements.
  • Eine Wirtschaftförderung, die gerade auch für mittelständische Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe unsere Region als Standort wieder interessanter werden lässt. Die Idee, eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft unter dem Dach des Landkreises Wolfenbüttel zu gründen, wird begrüßt.
  • Sparen an Stelle von Neuverschuldung. Wenn die Samtgemeinden, der Landkreis und die Stadt ihre Aufgaben gemeinsam erfüllen (Interkommunale Zusammenarbeit) werden Kosten eingespart. Natürlich muss so was genauestens geplant und dann kompromisslos umgesetzt werden.
  • Durch Gesetz sind alle Gemeinden ab 2011 verpflichtet ihr Rechnungswesen umzustellen. Kameralistik muss durch ein kommunales doppisches Haushalts- und Buchungssystem ersetzt werden. Das ist mit sehr viel Arbeit verbunden und erfordert auch sehr viel Ausbildung für die Mitarbeiter. Wir wollen alles tun, damit die Umstellung ein Erfolg wird.
  • Der Aufbau eines Ratsinformationssystems für einen schnellen Zugriff der Ratsmitglieder auf benötigte Informationen und für die Bürgerinnen und Bürger, die sich dann transparent über die Arbeit ihrer Räte informieren können.
  • E-Government (Internet-Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger) ist gemeinsam mit dem Landkreis Wolfenbüttel voranzubringen.



Pfeil  Finanzen / Infrastruktur


Die finanzielle Situation der Samtgemeinde Asse ist besorgniserregend.

Der Verwaltungshaushalt 2006 weist einschließlich der Vorjahresfehlbeträge (rd. 16,1 Mio. €) eine Unterdeckung von rd. 17,5 Mio. € aus; d. h. das Jahresdefizit 2006 beträgt rd. 1,4 Mio. €. Für die laufenden Kosten zur Aufgabenerfüllung benötigt die Verwaltung in 2006 demgemäß eine Kassenkreditermächtigung bis zu 17,5 Mio. €. Vor dem Hintergrund der für die Samtgemeinde Asse nicht mehr fließenden Bedarfszuweisungen für das Haushaltsjahr 2005 wird die Haushaltslage daher immer problematischer.

Wir Christdemokraten wollen eine solide Finanzpolitik und wir wollen das Defizit mittelfristig reduzieren. Die Zahlen machen jedem deutlich wie wichtig es ist, dass Kostenbewusstsein sehr viel stärker als bisher in den Vordergrund zu stellen ist.

Wie wollen wir das erreichen?

  • Durch eine sparsame Haushaltsführung.
  • Konsequentes fortführen der Konsolidierung zur Haushaltssicherung und Nutzung aller Möglichkeiten, auch bei der Zinsoptimierung.
  • Vor jedem neuem Vorhaben sind auch die Folgekosten zu ermitteln und zu bewerten.
  • Neben einer zu intensivierenden interkommunalen Zusammenarbeit sind auch die Möglichkeiten öffentlich-privater Partnerschaften (PPP / ÖPP) bei Maßnahmenplanungen einzubeziehen. Die Samtgemeinde muss hierbei jedoch letztlich die Gestaltungsentscheidung für ihre Zuständigkeiten und Projekte behalten
  • Nutzung aller Fördermöglichkeiten (z. B. Gebäudesanierungsprogramme zur Reduzierung der Energiekosten).
  • Abwassergebührensicherheit - Mittelfristig sollte nach Möglichkeit sogar eine Absenkung angestrebt werden. Wenn das in einer Verbandslösung erreicht wird, ist dies voranzutreiben.
  • Der knappe Finanzspielraum muss ziel orientiert so eingesetzt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger auch den Nutzen spüren. Der Erhalt und notwendige Ausbau unserer Infrastrukturen, wie Schulen, Kindertagesstätten, Freizeiteinrichtungen, Freibäder, Friedhofs- und Feuerwehreinrichtungen sowie ein ordnungsgemäßer Zustand unserer Versorgungs- und Verkehrseinrichtungen hat absoluten Vorrang.
Angesichts der Haushaltssituation ist es für uns eine große Herausforderung die Handlungsfähigkeit zu erhalten, bzw. wieder herzustellen. Aber für die Menschen in unserer Samtgemeinde wollen wir der Samtgemeinde und unseren Mitgliedsgemeinden die Gestaltungsmöglichkeiten geben, die für den Erhalt und die Steigerung unserer Lebensqualität notwendig sind.





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